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ab nach Nymindegab!

Hallo zämmä

Heute stand die Weiterfahrt zum nächsten Campingplatz, westlich von Dänemark, auf dem Programm. Da wir gestern bereits alles gepackt und vorbereitet haben, war die Abreise relativ schnell erledigt. Frühstück im Wohnmobil, anschliessend Geschirr abwaschen, Kurbelstützen einfahren, alle Schränke schliessen und die Ladung sichern. 

 

Wir tuckerten sodann gegen 09:30 Uhr los. Kurz ausgecheckt, verabschiedet und auf geht's! Bevor wir Haderslev hinter uns liessen, wollten wir das kleine Städtchen besichtigen. Hierzu haben wir einen Stellplatz am Hafen gesichtet, den wir in Beschlag nehmen wollten. Durch mehrere Strassensperrungen erwies sich diese Idee als sehr kompliziert. Strassensperrungen sind etwas dürftiger beschriftet als in der Schweiz üblich.

 

Daher entschieden wir uns spontan, unser WoMo auf einem öffentlichen Parkplatz abzustellen. Das Parkfeld war zwar etwas klein, jedoch blieb für die übrigen Fahrzeuge genügend Platz um an uns vorbeizukommen.

 

Wir schlenderten etwas durch die Altstadt, bestaunten die historischen Häuser und Paddy begutachtete zwischendurch teils kritisch die Telefon Hausanschlusskästen an den Aussenfassaden. In der Nähe des Hafens entschieden wir uns, eine kurze Mittagsrast einzulegen. Nach einem kurzen Snack ging es dann noch etwas weiter durch die Altstadt. Die Kinder waren plötzlich "müde" und wollten unbedingt zum Wohnmobil zurück. In Tat und Wahrheit hatten sie schlicht keine Lust, irgendwelche Gassen oder alte Gebäude anzuschauen. Für ihre Geduld wurden sie noch mit einem Soft Ice belohnt. 

 

Auf dem Rückweg zum Wohnmobil hat das geschulte Auge von Paddy auch noch ein Werkloch entdeckt. Sofort eilte er herbei und schaute sich die vielen orangen Kabel an, welche in einer Haubenmuffe endeten. War ja klar, dass er sofort sein Handy zückte und ein Foto schoss - diese "Krankheit" verstehen vielleicht nur die Arbeitskollegen von Paddy. Die übrigen LeserInnen müssen das nicht verstehen.... ;-)

 

Während der Fahrt stellte Jessi ein eigenartiges Geräusch fest. Es klang ganz eigenartig - nicht besorgniserregend, aber auch kein gewohntes Geräusch. Irgendwie kam es vom Fahrzeugdach. Paddy hat dann kurzerhand die Aussenspiegel nach oben gestellt und rasch die Ursache entdeckt. Ein sogenannter "Kedergummi" hat sich vom Dachabschluss gelöst! Er schwadderte ganz wild im Fahrtzwind und erzeugte diese eigenartigen Geräusche.

 

Wir entschieden uns, bei der nächsten Möglichkeit die Autobahn zu verlassen und den Schaden zu begutachten. Gesagt, getan. Auf dem nächsten Rastplatz kurz rausgefahren, die Teleskopleiter aus der Heckgarage gekramt - war ziemlich mühsam - und hochgeklettert. Der Kedergummi war nach all den Jahren (immerhin 19 Jahre alt) ziemlich abgenutzt und spröde. An eine Reparatur war nicht zu denken. Daher haben wir uns entschieden, dem Gummi mit dem altbekannten und bewährten "Panzertape" zu helfen. Ein Streifen Klebeband hier, ein Streifen Klebeband dort. Der Keder muss lediglich bis in die Schweiz halten. Dann wird er gegen einen neuen Keder ausgetauscht.

 

Nach der fachmännischen Feldinstandstellung setzten wir die Reise fort. Noch kurz einen Zwischenstopp bei Lidl eingelegt um das notwendigste einzukaufen. Um ca. 15:30 Uhr erreichten wir den Campingplatz in Nymindegab. CheckIn vollzogen und sofort den Stellplatz angefahren. 

Vorzelt aufgestellt und eingerichtet - in Rekordzeit stand alles. Die Kinder wollten natürlich sofort den Spielplatz und Streichelzoo auskundschaften. 

 

Am Abend gab es Pouletbrust mit Reis - richtig lecker!

 

 

Und nun sind die Kinder auf dem Weg ins Bett - Jessi und ich werden auch nicht mehr allzu lange machen bevor wir uns dann ebenfalls aufs Ohr legen. 

 

 

Schönen Abend allerseits!